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  • Euroraum rutscht in die Rezession
    Der Euroraum rutscht in den kommenden Monaten in die Rezession. Das prognostizieren das ifo Institut in MĂĽnchen und die KOF in ZĂĽrich in ihrem Eurozone Economic Outlook. Die Wirtschaftsleistung dĂĽrfte im ersten Quartal bereits um 2,3 Prozent geschrumpft sein und wird dann im zweiten sogar um 10,5 Prozent schrumpfen.
  • Studie ĂĽber Unternehmen mit starker Mitbestimmung
    Unternehmen, bei denen die Mitbestimmung durch Arbeitnehmer stärker verankert ist, verfolgen häufiger eine meist innovations- und forschungsorientierte Differenzierungsstrategie als Firmen mit schwacher oder ohne Mitbestimmung. Das ergibt sich aus einer Studie, die die Hans-Böckler-Stiftung in Auftrag gegeben hat.

Aktuelle News (Quelle: www.datev.de)

CORONA - Steuern Sie JETZT!

Die Krise ist in vollem Gange.

Jeden Tag neue Fördertöpfe, Erleichterungen und Chancen für Betriebe.

 

Wir halten Sie hier auf dem Laufenden!

 

Nutzen Sie die Hilfen jetzt maßgeschneidert für Ihr Unternehmen!! Wenn Sie unsicher sind, welche Möglichkeit passt oder Probleme bei der Beantragung haben, rufen Sie uns bitte an, damit wir Sie beraten können.

Unter Berater und Team finden Sie Infos zu unseren erweiterten Servicezeiten und Kontaktmöglichkeiten!!

 

 

Steuer- und  sozialversicherungsfreier Bonus fĂĽr Mitarbieter

In der Zeit zwischen 01.03.2020 und 31.12.2020 können Arbeitgeber ihren Beschäftigten bis 1.500 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren - und das neben den anderen geltenden Steuerbefreiungen! 
Voraussetzung ist, dass der Betrag zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet wird. Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt. Die Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei. (vgl. BMF Mitteilung vom 03.04.2020)

Dieses Mittel ist eine willkommene Anerkennung fĂĽr loyale Mitarbeiter, die Ihren Kunden und Ihnen "die Stange" in dieser Zeit halten. Durch die lange Anwendungsdauer wurde ein gutes Mittel geschaffen, auch nach der Krise die Leistung ihrer Mitarbeiter anzuerkennen.

Info gibt´s bei unerer Hotline und/oder unseren Lohnfachleuten.

 

 

 

KĂĽndigungsschutz und Stundung von Mietschulden

Seit 01.04.2020 gibt es nun Rechtssicherheit für Mieter, die aufgrund der CORONA-KRISE die Miete nicht mehr zahlen können.

Ăśberblick:

  • Mietern und Pächtern kann fĂĽr den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen aufgrund der COVID-19-Pandemie gekĂĽndigt werden.
  • Die Miete bleibt fĂĽr diesen Zeitraum weiterhin fällig; es können auch Verzugszinsen entstehen.
  • Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 mĂĽssen bis zum 30. Juni 2022 beglichen werden, sonst kann den Mietern wieder gekĂĽndigt werden.
  • Mieter mĂĽssen im Streitfall glaubhaft machen, dass die Nichtleistung der Miete auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht.

Rechtsgrundlage: Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht, Artikel 5 § 2 des Gesetzes zur Änderung von Artikel 240 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB), BGBl. Teil I vom 27.03.2020, S. 572 f.

AusfĂĽhrliche Infos des Ministeriums gibt es hier.

 

Empfehlung:

Auch wenn Rechtssicherheit und ein Rechtsanspruch entsteht, ist es ratsam, mit dem Vermieter bzw. Mieter/Pächter eine einvernehmliche Lösung und Vereinbarung über eine Stundung und Rückzahlungs zu treffen. Das Leben geht auch nach der Krise weiter!

 

 

 

Soforthilfen aus dem „Rettungsschirm des Bundes / Land NRW“

 

ACHTUNG!!!  Die Antragsfrist wurde bis 31.05.2020 erweitert. Der Antrag kann und sollte dann gestellt werden, wenn die Probleme eintreten. In vielen Unternehmen ist das Stand jetzt noch nicht absehbar.


Ein wichtiges Mittel zur Aufrechterhaltung der Liquidität ist die „Soforthilfe“. Der Antrag kann ab 27-03-2020 online gestellt werden:

   NRW:   https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

  Hessen:   http://www.rpkshe.de/coronahilfe

 

Beschlossen ist eine finanzielle Soforthilfe (steuerbare ZuschĂĽsse) fĂĽr Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe in folgender Höhe:

 

Bis 9.000€ Einmalzahlung bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) 

Bis 15.000€ Einmalzahlung bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) 

Bis 25.000€ Einmalzahlung bei bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) 

 

Voraussetzung: Erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona.

Dies wird angenommen, wenn


sich fĂĽr den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- bzw. HonorarrĂĽckgang von mindestens 50 Prozent, verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr ergibt,

oder

der Betrieb auf behördliche Anordnung wegen der Corona-Krise geschlossen wurde

oder

 die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite fĂĽr Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen ( Finanzierungsengpass)

Die Soforthilfe gilt fĂĽr Antragsteller, die zum Stichtag 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten waren, aber danach in Folge des Ausbruchs von COVID-19 Schwierigkeiten hatten oder in Schwierigkeiten geraten sind.

 

„Moratorium“ (Stundung von Dauerleistungsverträgen)

 

Ein wichtiges Mittel zum Erhalt der Liquidität ist es, laufende Zahlungen erstmal zu stunden und nach der Krise abzubezahlen. Dazu plant der Gesetzgeber ein

Leistungsverweigerungsrecht

Das Leistungsverweigerungsrecht soll in Bezug auf alle wesentlichen Dauerschuldverhältnisse von Verbrauchern und Kleinstunternehmern gelten (Definition gem. 2003/361/EG: Unternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von bis zu 2 Millionen Euro). 

Wesentlich sind solche Dauerschuldverhältnisse, die zur Eindeckung mit Leistungen der Daseinsvorsorge bzw. zur Eindeckung mit Leistungen zur angemessenen Fortsetzung des Erwerbsbetriebs erforderlich sind: 

Das sind insbesondere:

- Darlehn

- Mieten

- Pflichtversicherungen

- Verträge über die Lieferung von Strom und Gas oder über Telekommunikationsdienste

- Verträge über die Wasserver- und –entsorgung

- Leasingraten

Ein Schuldner soll danach das Recht erhalten, Leistungen zur ErfĂĽllung eines Anspruchs, der im Zusammenhang mit einem Vertrag steht, der vor dem 1. April 2020 geschlossen wurde, zu verweigern, wenn er die Leistungen infolge der Virus-Pandemie nicht erbringen kann. 

Es ist ratsam, dieses Mittel zu nutzen und im Einvernehmen mit dem Leistungserbringer eine Stundung und Ratenzahlung zu vereinbaren.

 

Kurzarbeitergeld

Schicken Sie Ihre Mitarbeiter aufgrund von CORONAbedingten Arbeitsausfall in die Kurzarbeit! Die Regeln fĂĽr die Kurzarbeit wurden gelockert, dass Antrags- und Abrechnungsverfahren ĂĽbernehmen wir im Rahmen der Lohnabrechnung

 

ZinsgĂĽnstige Darlehn

Es besteht die Möglichkeit, über das sog. Hausbankverfahren (also über Ihr Kreditinstitut) Liquiditätshilfen in Form eines zurückzuzahlenden Darlehns anfzufordern. Hierzu sind Planungsunterlagen und die Schilderung der aktuellen Lage Ihres Unternehmens VOR der Krise hilfreich (auch zur Preisgestaltung der Zinsen). Bei der Zusammenstellung der Unterlagen helfen wir selbstverständlich.

 

 

Die Nöte und Probleme Ihres Unternehmens sind so individuell wie die Krise und die Hilfsmittel selber. Daher bieten wir in dieser Zeit unseren Mandanten einen erweiterten Beratungsservice via Onlinekonferenz oder Telefon.

Wir kennen Ihr Unternehmen und geben Ihnen individuelle Empfehlungen.  

 

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